Busch-Jaeger

Von außen Museum, von innen Lyzeum

Lyn und Frithjof, ein Paar aus Köln, hat ein Ende der 60er-Jahre gebautes Reihenmittelhaus modernisieren lassen. Wegen der deutlich geringeren Baumaßnahmen kam für die beiden nur eine drahtlose Gebäudeautomation infrage. So machten sie aus dem alten Bestandsbau ein Smart Home.

11. März 2019
Von außen Museum, von innen Lyzeum
Neben dem Sofa ist das Tablet platziert, mit dem sich die Funktionen des Smart-Home-Systems bedienen lassen. (© Busch-Jaeger)

Das 185 Quadratmeter große Reihenmittelhaus in Köln, Baujahr 1969, war schon in die Jahre gekommen. Nach einer dreimonatigen Modernisierung erstrahlt es jetzt als Smart Home in neuem Glanz.

„Wir wollten das alte Haus zukunftsgerecht ausbauen und damit den Wohnkomfort schaffen, den wir uns vorstellen“, erklären Lyn und Frithjof. „Damit die Wände nicht aufgerissen werden mussten, bot sich nur ein Wireless-System an.“ Die Wahl fiel auf Free@home Wireless von Busch-Jaeger. Bei diesem System werden Sensoren, Aktoren und die intelligente Steuerung ohne zusätzlichen Verdrahtungsaufwand miteinander verbunden und die Unterputz-Komponenten werden gegen vorhandene Schalter, Dimmer oder Jalousienschalter ausgetauscht. Bei Renovierungsprojekten können somit Licht, Heizung, Klima und Jalousien auf den neuesten Smart-Home-Stand gebracht werden.

Die Wireless-Geräte kommunizieren über ein proprietäres Funkprotokoll im 2,4 GHz-Frequenzbereich. Dabei bauen die Teilnehmer der Installation ein sogenanntes Mesh-Netzwerk auf. Jedes Free@home-Gerät mit Netzanschluss kann das Funksignal eines anderen Gerätes weiterleiten und fungiert damit als Repeater. Die Signale der strahlungsarmen Geräte werden an den System Access Point gesendet, der anhand der Informationen eine virtuelle Karte mit dem kürzesten und effizientesten Weg erstellt. Einmal vom Elektroinstallateur eingerichtet, bei Lyn und Frithjof war es Elektro Wolfgarten aus Köln, können die Anwender selbst die Benutzeroberfläche auf Computer oder Tablet abrufen und die Einstellungen ändern. Noch komfortabler wird es mit der App. Sie optimiert alle Darstellungen für die Displays der mobilen Endgeräte.

Die Bedienung erfolgt intuitiv. „Ein großer Vorteil von Free@home ist die Flexibilität. Ich muss mich heute nicht festlegen, wie ich zukünftig meine Schalter belegen möchte. Ich kann beispielsweise heute einen Schalter mit Licht belegen und, wenn ich das will, in ein, zwei Jahren die Jalousie damit steuern“, sagt Frithjof.

Im dreigeschossigen Galeriehaus wurde bestehende Substanz durch moderne zeitgemäße Materialien und Technik ergänzt. Juramarmor wurde mit Landhausdielen aus geräucherter Eiche und hochflorigem Teppichboden kombiniert. Durch die offene Galerie über drei Geschosse entsteht ein lichtdurchfluteter Wohnraum, der durch eine schwarze Wendeltreppe verbunden ist. Die danebengelagerten Schlaf- und Badezimmer liegen im Nebentrakt des Hauses.

Wenn Lyn und Frithjof es sich gemütlich machen, kommt ihre Lieblingsfunktion der Haussteuerung ins Spiel: „Das ist die Lichtsteuerung. Wenn wir abends auf dem Sofa sitzen und die Dämmerung kommt langsam ins Wohnzimmer, ist es ein cooles Gefühl, wenn du einfach sitzen bleiben kannst und mit dem Smartphone das Licht einschalten und entsprechend dimmen kannst. Durch die Größe und Offenheit des Hauses ist es sehr praktisch, dass alle Funktionen über das Smartphone steuerbar sind und man nicht ständig von oben nach unten laufen muss.“ So kann beispielsweise der offene Galeriebereich auf Knopfdruck über die Szenenfunktion auch komplett erleuchtet beziehungsweise gedimmt werden, je nachdem wie der Raum gerade genutzt wird.

Bedarfsgerechte Energiesteuerung

Durch den Einbau einer neuen Heizungsanlage, neuer Fenster, Jalousien und Elektrik entsteht ein absolut zeitgemäßer Wohnkomfort, der sich an die individuellen Anforderungen der Bewohner anpasst. Alle Schlafräume und Badezimmer werden über Wandheizungen beheizt, die durch Heizkörperthermostate in Free@home eingebunden sind. In den Wohnräumen und der Küche ist eine Fußbodenheizung installiert. Raumtemperaturregler sorgen für die Energieeffizienz im Haus.

Die gewünschte Zimmertemperatur kann individuell und nach tatsächlichem Bedarf geregelt werden. Dimmer und Bewegungsmelder oder auch eine Wetterstation an der Hausfassade können einfach in das Gesamt-Szenario integriert werden. Letztere ermöglicht eine wetterabhängige Steuerung von Jalousien und Markisen.

Das drahtlose Smart-Home-System von Busch-Jaeger ermöglicht einen unkomplizierten Einstieg zum vernetzten Wohnen. Und durch die Integration weiterer Produkte wird der Alltag immer smarter und vielseitiger. „Wir haben neuerdings eine Alexa“, sagt Frithjof begeistert. „Sie unterstützt uns bei der Bedienung der verschiedenen Systeme. Wir können die Türkommunikation einbinden und auch unser Sonos-System.“ Keine Frage, Lyn und Frithjof genießen das immer intelligentere Leben und Wohnen, das sie sich durch ihr Smart Home geschaffen haben.

g+h Info

Neuer System Access Point

Der neue System Access Point 2.0, das Herzstück der Smart-Home-Anlage Free@home, ist die konsequente Weiterentwicklung, um Endnutzern mehr Verbindungsmöglichkeiten und eine höhere Leistung zu bieten.

Die aktualisierte Hardware – auch auf der Eltefa Halle 6, Stand A71 zu sehen – ermöglicht die Visualisierung für Free@home® und dient als Inbetriebnahme-Schnittstelle für alle Fremd- und Busch- Jaeger-Systeme sowie Cloud-Services.

Bis zu 150 drahtgebundene und drahtlose Geräte können nun angeschlossen werden.

Erschienen in Ausgabe: 02/2019
Seite: 30 bis 31