Vorsorge gegen Blitzschlag

Technik

Obo. - Durch aktive Bearbeitung des Marktes können Elektrofachbetriebe ihren Kunden besseren Service bieten, Kompetenz beweisen und lukrative Zusatzumsätze erzielen. Obo bietet dabei Unterstützung durch Auswahlhilfen, Informationsmaterialien und durch das Vertriebsteam. Wenn nötig auch vor Ort.

08. Mai 2012

Direkte Blitzeinschläge und Überspannungsschäden durch eingekoppelte Blitzteilströme verursachen regelmäßig erhebliche Personen- und Sachschäden. Selbst hergestellte Lösungen durch Endkunden und Billiglösungen aus dem Baumarkt suggerieren Sicherheit, versagen aber meist im Ernstfall. Sie sind dadurch doppelt gefährlich. Fehlende Überspannungsschutzmaßnahmen können zudem zu Problemen mit Versicherungen führen. Letztlich bieten nur individuelle und professionelle Lösungen vom Elektrofachbetrieb wirksamen Schutz für Gewerbe und Privatzwecke.

Endkunden sind sich dieser Problematik jedoch meistens nicht bewusst. Im Fall eines Blitz- oder Überspannungsschadens drohen dann schlimmstenfalls existenzbedrohende Krisen. Empfindliche technische Systeme können bereits durch eine kleine Überspannung von einigen Tausend Volt beschädigt oder zerstört werden. Um eine solche Überspannung auszulösen, ist kein Blitzeinschlag erforderlich. Sie kann auch durch statische Aufladungen oder Schaltvorgänge von elektrischen Verbrauchern verursacht werden. Wenn in Folge Daten unwiederbringlich verloren gehen oder Geräte zerstört werden, drohen immense finanzielle Schäden, etwa in Anwaltskanzleien, Arztpraxen oder Industriebetrieben.

Auch eine Überspannungsversicherung bietet keinen echten Schutz, denn für die Ausfallkosten der Anlage sowie die Verärgerung der Kunden kommen Versicherungen nicht auf. Daher ist es äußerst wichtig, dass Fachhandwerker ihre Endkunden individuell darüber beraten, welche Risiken drohen und welche Schutzmöglichkeiten in puncto Blitz- und Überspannungsschutz für sie in Frage kommen. Nur so können Schäden und Ausfälle verhindert werden. Obo hat jetzt eine Reihe von Broschüren zum Thema Überspannungsschutz erstellt, mit denen Handwerksbetriebe ihre Kundschaft über die potenziellen Gefahren informieren können. Die Printerzeugnisse können kostenlos angefordert werden; insgesamt vier Versionen sind erhältlich. Sie richten sich an Endkunden aus den Bereichen Industrie, Gewerbe und Photovoltaik. Zudem wurde ein Broschüre speziell für Privatkunden konzipiert. Neue Verordnungen, Vorgaben und Branchenstandards erfordern immer höhere Investitionen in neue Technologien.

Um die Wirtschaftlichkeit einer Anschaffung zu beurteilen, betrachten viele Endkunden vor dem Kauf neuer elektronischer Geräte in der Regel lediglich deren Anschaffungspreis; Schutzmaßnahmen in Bezug auf Überspannungen werden nicht berücksichtigt. Obo empfiehlt, Endkunden in einem Beratungsgespräch stets auch über die vielfältigen Gefahren für die Elektroanlage zu informieren, die durch Blitzschlag und Überspannungen entstehen können. Das Unternehmen aus Menden im Sauerland bietet eine Reihe von Überspannungsschutzprodukten mit breitem Anwendungsspektrum für einen wirksamen Schutz gegen Schäden durch Blitzschlag und Spannungsspitzen. So eignet sich der Obo-Überspannungsableiter Typ 2 zum Beispiel universell für den Einsatz sowohl in TT-Systemen als auch in TN-Systemen.

Die Produkte wurden vom VDE getestet und tragen das VDE-Prüfzeichen für sicherheitsrelevante Geräte. Vor allem die folgenden drei Fragen sollten Elektroinstallateure an ihre Kunden richten, um festzustellen, ob die bestehende Elektroanlage einen zeitgemäßen Blitz- und Überspannungsschutz gewährleistet. Erstens: Wurden alle Maßnahmen getroffen, damit betriebswichtige Systeme dauerhaft arbeiten können? Zweitens: Was wird passieren, wenn diese Systeme ausfallen? Drittens: Kann der Betrieb auch ohne die Verfügbarkeit dieser technischen Systeme aufrechterhalten werden beziehungsweise kann notfalls auch ohne Computer, Server und Telefonanlage weitergearbeitet werden?

Bei Schäden durch Blitzeinschlag oder Überspannung an technischen Spezialgeräten kann unter Umständen die Reparatur teurer sein als rechtzeitige Investitionen in Überspannungsschutzmaßnahmen.

In einem individuellen Beratungsgespräch mit dem Kunden sollten Fachhandwerker einfache und sichere Lösungen anbieten. Denn nur wer sich persönlich angesprochen fühlt, wird dem Anbieter auch seine volle Aufmerksamkeit schenken.

Schritt für Schritt mehr Umsatz:

+ Wählen Sie Ihre Zielgruppe aus: Inhaber von Geschäftslokalen, Industriekunden, PV-Anlagenbesitzer sowie Privatkunden.

+ Versenden Sie den passenden Endkundenflyer an Ihre Kunden.

+ Zehn Tage nach der Mailing-Aktion kontaktieren Sie die angeschriebenen Kunden telefonisch oder persönlich und vereinbaren ein individuelles Beratungsgespräch. Eine Nachfassaktion erhöht Ihre Chance auf einen Auftrag um 300 Prozent.+ Bei einem Kundenbesuch ermitteln Sie die notwendigen Überspannungsschutzmaßnahmen. Die Obo-Auswahlhilfe Überspannungsschutz hilft bei der Wahl der richtigen Überspannungsschutzmaßnahmen. Zusätzliche technische Auskunft geben Obo-Experten auf Wunsch auch vor Ort.

+ Sprechen Sie Ihre Kunden rund drei Wochen nach der Angebotsabgabe an. So erfahren Sie direkt, welche Punkte noch geklärt werden müssen. Definieren Sie die nötigen Aufgaben und vereinbaren konkrete Aufträge und Termine.

Erschienen in Ausgabe: 03/2012