Als Zahnrad im Getriebe eines Handwerkbetriebs verliert man schnell den Blick für die Dinge, die getan werden müssen, damit das eigentliche Handwerk überhaupt passieren kann. Jeder Anruf erfordert das Finden und Wählen einer Nummer, jedem eingehaltenen Termin geht ein Kalendereintrag voraus. Insbesondere im Außendienst fließt schnell viel Zeit in die Organisation von alltäglichen Informationen.

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Für sich alleine sind diese einzelnen Unterbrechungen und Verzögerungen nur Kleinigkeiten – zusammengenommen wird aber klar, dass hier viel Zeit, Nerven und Geld zu sparen sind.

Zeitsparend und gewinnbringend

Mit der App wurde ein effektives Werkzeug entwickelt, um betriebliches Wissen zeitsparend und gewinnbringend zu nutzen. Sie erlaubt mobilen Zugriff auf die Bürosoftware Labelwin, und das ohne Cloud, also ohne angreifbares Zwischenspeichern im Netz. Die App greift direkt und verschlüsselt auf die immer aktuelle Datenbank im Handwerksbetrieb zu.

„Unser Ziel – bei allen unseren Produkten – ist immer, die Digitalisierung zu nutzen, um unseren Anwendern die Arbeit zu erleichtern“, erklärt Gerald Bax, Gründer und Geschäftsführer von Label Software. „Mit Label Mobile bringen wir wortwörtlich das Wissen von Labelwin aus dem Büro heraus und machen es mobil. Die App ist die perfekte Ergänzung für unsere Branchensoftware.“

Vier Kacheln weisen den Weg

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Startet man sie, macht schon das Hauptmenü deutlich, was sie bietet: Vier Kacheln weisen den Weg zu Adressen, Aufgaben, zum Kalender und zu Projekten. Die Funktionen hinter den Schaltflächen bilden den Arbeitsalltag im Handwerk ab: Ruft man eine Adresse auf, lässt sich aus der App heraus ein Telefonat oder eine Anfahrtsnavigation starten. Aufgaben, die der Adresse zugeordnet sind, werden gleich mit angezeigt. Der Kalender zeigt zunächst die eigenen Termine. Es lassen sich aber auch die Einträge anderer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anzeigen. Und hinter der Projekt-Schaltfläche warten sowohl die Rohdaten der Projekte als auch die Zugriffsmöglichkeiten auf alle im Projekt hinterlegten Dokumente.

Ein Nutzer der ersten Stunde der seit Mai dieses Jahres eingeführten APP war Jörg Bösl aus Alsdorf bei Aachen. Der Geschäftsführer von Bösl Sanitär- und Heizungstechnik.

Wir sprachen mit ihm kürzlich über seine Erfahrungen mit der App.

Wie haben Sie eigentlich von Label Mobile erfahren?

Wir sind Teil eines Arbeitskreises, einer Gruppe mit anderen Kollegen aus dem SHK-Bereich. Und ich war schon länger auf der Suche nach Systemen, mit denen wir unsere Kundendienstler vernetzen können. Dann erreichte uns die Nachricht, dass Label Software schon dabei ist, etwas in dieser Richtung zu entwickeln. Und als dann Label Mobile rauskam, war das wie ein Wink des Schicksals. Das war genau das, worauf wir schon lange gewartet hatten.

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie die App zum ersten Mal gestartet und getestet haben?

Also, ich muss kurzfristig auf Dokumente oder Adressen zugreifen können, zum Beispiel wenn ich Rückfragen habe. Und was ich total Hammer finde, ist die Geschwindigkeit. Ich hatte im Endeffekt auch vor Label Mobile schon Zugriff auf die Daten meiner Firma. Wir haben dafür eine Software verwendet – eine VPN-Verbindung, mit der ich den Rechner in der Firma unterwegs fernsteuern kann.

Der Nachteil dabei war, dass das System sehr langsam und umständlich war, weil der Einwahlprozess so lange gedauert hat. Meine Monteure und ich brauchen unterwegs ja eigentlich nur die Daten aus der Labelwin-Datenbank. Und genau das bietet die App - schnell und effektiv.