Welches System ist das Richtige?

Egal, ob ein Neubau geplant wird oder eine Modernisierung bei Bestandsgebäuden durchgeführt wird, intelligente Gebäudetechnik gewinnt immer mehr an Bedeutung. Doch welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Systeme? Die Initiative Elektro+ informiert über die Unterschiede von leitungsgebundenen und funkbasierten Systemen und die Richtlinie RAL-RG 678.

07. April 2016

„Ist eine Hausautomation einmal programmiert, übernimmt sie völlig selbstständig tägliche Routineaufgaben der Bewohner im Bereich der Gebäudetechnik“, erklärt Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.

 

Die automatisierten Abläufe erleichtern nicht nur den Alltag erheblich, sondern helfen auch beim Energiesparen. So lassen sich Heizung, Klimatisierung, Lüftung, Beleuchtung und Verschattungseinrichtungen, zum Beispiel Rollläden und Markisen, miteinander vernetzen und in Abhängigkeit von Zeit, Temperatur oder Sonneneinstrahlung automatisieren. Außerdem können moderne Smart-Home-Systeme gegen die Gefahren Einbruch, Feuer, Wasser und im medizinischen Notfall schützen.

 

Im Handel gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Smart-Home-Lösungen – doch welche ist die richtige für die eigenen vier Wände? Als Basis für ein Smart Home können zwei verschiedene Systeme verwendet werden: eine drahtlose Zwei-Wege-Funktechnologie oder ein leitungsgebundenes Bussystem.

 

Schon frühzeitig sollten Bauherren und Modernisierer den Ausstattungsumfang der Elektroinstallationen gemeinsam mit dem Architekten, Bauträger oder Elektrofachbetrieb planen. Als zuverlässige Orientierung empfiehlt die Initiative Elektro+ sich an den Ausstattungswerten der RAL-RG 678 – der Richtlinie für moderne und zukunftsfähige Elektroinstallation – zu orientieren.

 

Vertiefende Informationen zum Thema Smart Home, sowie den Aspekten Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort finden Interessierte in der Broschüre „Elektroinstallation im Smart Home“. Diese steht auf der Website der Initiative zum kostenlosen Download bereit: