An der „Healthy-Offices“-Studie nahmen 124 Personen teil; über 100.000 Datensätze wurden ausgewertet. Im Fokus standen die Auswirkungen des Arbeitsumfeldes auf das Potenzial der Mitarbeiter. Anhand von Umfragen, Experimenten, biologischen Daten, täglichen Bewegungsauswertungen und Interviews maß das Projekt über einen Zeitraum von sieben Monaten die Effekte von Veränderungen in der Arbeitsumgebung und der Gesundheit.

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Das Forscherteam spezifizierte fünf Veränderungen in der Arbeitsumgebung, die theoretisch den größten Einfluss auf die Gesundheit und das Potenzial der Mitarbeiter haben könnten: Das sind zum einen gesunde Ernährung, geistige Balance und körperliche Übung, zum anderen Umweltfaktoren wie Raumgestaltung und Beleuchtung. In diesem Fall wurde der Einfluss der dem Tageslichtverlauf angepassten, zirkadianen Beleuchtung untersucht.

Die Beleuchtung und ihr Timing

Um innerhalb der Studie eine adäquate „Human-Centric-Lighting-Lösung zu realisieren, installierte Osram ein zeitgesteuertes Beleuchtungssystem mit einem zirkadian-freundlichen Lichtablauf. Die Leuchten ändern im Tagesverlauf sowohl Lichtfarbe (Tunable White) als auch Intensität. Einige Lichtquellen wurden auf die Wände gerichtet, um eine hohe vertikale Beleuchtungsstärke zu erzielen. Von der Decke abgependelte Leuchten im offenen Bürobereich erzeugen einen indirekten Lichtanteil und vermeiden Blendung. Insgesamt wurde die Lichtstärke fast verdoppelt.

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Für die primäre und weiträumige Grundbeleuchtung des Büros wurde Arktika-P Biolux Tunable White gewählt, eine flache, effiziente Pendelleuchte mit zwei verschiedenen Bedienelementen. Die LED-Leuchte kann sowohl direktes (4.000K) als auch indirektes (6.500K) weißes monochromes Licht liefern. Über den getrennt steuerbaren Direkt- und Indirekt-Anteil lässt sich der Anteil an kaltweißem Licht an der Decke über den gesamten Tagesverlauf individuell gestalten. Während die Mitarbeiter am Morgen und frühen Nachmittag mit hohen Beleuchtungsstärken und einem hohen kaltweißen Indirekt-Anteil aktiviert werden, unterstützt man mittags sowie am späten Nachmittag mit wärmerem, gedimmtem Licht den natürlichen Biorhythmus und verbessert so das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit.

Dekorative Lightify-Deckenleuchten Surface Light mit Tunable White sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung mit verschiedenen Lichtfarben für Morgen (6.500K), Nachmittag (4.000K) und Abend (2.700K). Sie können manuell über Drucktasten und auch drahtlos per Lightify Pro gesteuert werden. Zudem richten Lunis Wallwasher ihr Licht auf die Wände der Büros und sorgen für hohe vertikale Beleuchtungsstärken. In den Konferenzräumen ermöglichen RGBW-Deckeneinbaustrahler, über eine kabellose Lightify-Pro-Steuerung jedes beliebige weiße oder farbige Licht für unterschiedliche Arbeits- und Kommunikationsaufgaben zu wählen.

Ein Ergebnis, das überzeugt

Die Teilnehmer, die im „Healthy Spot arbeiteten, dem Teil des CBRE-Büros mit der neuen modernen Lichtkonfiguration, empfanden ihre Arbeitsleistung insgesamt als um 18 Prozent besser, 71 Prozent fühlten sich energievoller, 76 Prozent glücklicher und 50 Prozent gesünder. Darüber hinaus zeigt das Ergebnis der Studie eine Steigerung in der Genauigkeit um 12 Prozent. Am ersten Tag der Forschungsperiode war die neue Beleuchtung für die Teilnehmer noch sehr ungewohnt. Sehr bald schon genossen sie das neue Arbeitsambiente und berichteten, dass sie in diesem Bürobereich besonders gerne arbeiteten.

Das Forschungsprojekt zeigt wie frühere Studien, dass Büros Ökosysteme sind, mit Hunderten verschiedenen Komponenten, welche die Wahl zwischen einem gesunden und ungesunden Ansatz beeinflussen können. Wird die Arbeitsumgebung den menschlichen Bedürfnissen angepasst, kommt dies den Mitarbeitern und der Arbeit zugute. Es ist also eine lohnende und intelligente Geschäftsinvestition. Die Kosten für Krankheit, Burnout und Mitarbeiterfluktuation sind erhebliche Aufwendungen, die durch Einführung gesünderer Büros reduziert werden könnten.

g+h KOMPAKT

Kontakt: www.osram.de

Forschungsprojekt der Universität Twente, der Freien Universität Amsterdam und der CBRE Niederlande: