Durch neue Normen und eine Vielzahl neuer Produkte für den Einbau in Verteilern und Zählerschränke werden diese immer komplexer und umfangreicher. Dadurch wird eine Verdrahtung vor Ort auf der Baustelle sehr zeitaufwendig und fast nicht mehr möglich. Aufgrund des Fachkräftemangels und der gestiegenen technischen Komplexität bietet F-Tronic nicht nur Unterstützung bei der Projektierung an, sondern ebenso bei der Vorverdrahtung und Vormontage von Verteilern und Zählerschränken. Hier werden die Rechtssicherheit, Dokumentation, Stromlaufplan, Konformitätsbescheinigung und Prüfung nach DIN EN61439–1 garantiert. Im Nachgang werden Isolationsmessungen vorgenommen, welche sicherstellen, dass die Verkabelung exakt durchgeführt wurde. Der Vorteil besteht darin, bei der Planung und Bestellung so wenig Aufwand wie möglich zu betreiben. Hierzu stimmt sich das Projektierungsteam des Unternehmens mit dem Installateur hinsichtlich des Aufbaus, der Schrankgröße sowie der Stromlaufpläne ab. Da die Vorverdrahtung im Werk vollzogen wird, bringt der Hersteller nicht nur das nötige Know-how mit, sondern baut auch DIN-konform.

Garantierte Funktionsfähigkeit

ANZEIGE

Das Unternehmen aus Saarbrücken garantiert die Qualität der Produkte, indem vor dem Versand jeder vorverdrahtete Verteiler und Zählerschrank auf Funktionsfähigkeit überprüft wird. Damit Rechtssicherheit geboten werden kann, werden alle Ergebnisse in einem Prüfprotokoll mit allen notwendigen Dokumenten sowie einer Fotodokumentation festgehalten und garantieren so den Qualitätsstandard – und dies mit Markenkomponenten.

Insbesondere bei der Vorverdrahtung von Stromkreisverteilungen für die Unterputz- und Hohlwandmontage wird häufig die Verteilervariante mit Traggerüst genutzt. Durch das Traggerüst ist es möglich, dass der Installateur den Mauerkasten schon setzen und die teuren Einbauten vor Schmutz und Diebstahl schützen kann. Das Traggerüst wird im Werk vorverdrahtet, der Installateur kann den Mauerkasten setzen und das Traggerüst mit den vorverdrahteten Komponenten sowie die Sicherungsabdeckung, die Tür und den Rahmen an einem geschützten Ort aufbewahren. Bei der Fertigstellung muss der Installateur nur noch das Traggerüst in den Mauerkasten einsetzen und die Zuleitungen auflegen. Im Anschluss werden die Sicherungsabdeckung und die pulverbeschichtete Tür sowie der Rahmen angebracht. Der Hersteller bietet drei verschiedene Zählerschrank-Lieferformen zur Wahl. Mit der Baugruppe-Lieferform Zählerschrank 2.0 steht dem Großhandel ein Lagersystem zur Verfügung, mit dem man sich den Zählerschrank individuell zusammenstellen kann. Die benötigten Zähler-, Verteiler- und Kommunikationsfelder können einfach aus dem Lager entnommen werden – flexibel und ohne Lieferzeiten.

Zeitsparende Komplettlösung und Projektierlieferform

Die Projektierlieferform beinhaltet die Planung der Zähleranlage durch das Projektteam des Herstellers. Hierfür muss der Installateur alle benötigten Informationen (Aufstellort der Anlage, Anzahl Zählerplätze, Größe des Anschlussraums, usw.) weitergeben. Die Zähleranlage wird mit Aufbauskizze geplant, sodass diese im Werk des Herstellers vormontiert und zu dem jeweiligen Projekt geliefert werden kann. Im Anschluss steht der vormontierte Zählerschrank zum Verdrahten durch den Installateur bereit. Dadurch wird Arbeitszeit bei der Planung und Montage gespart. Sollte ein Installateur eine komplette Verdrahtung und Dokumentation einer Zähleranlage benötigen, ist dies mit der ausgebauten Projekt-Lieferform möglich. Die Zähleranlage wird vollständig verdrahtet und beschriftet geliefert. Der Installateur montiert die Anlage als Komplett-System und kann sie direkt in Betrieb nehmen.

ANZEIGE

Seit letztem Jahr steht auch ein Online-Konfigurator zur Verfügung, der dem Installateur eine einfache und unkomplizierte Zählerschrank-Konfiguration für den Zählerschrank 2.0 ermöglicht. Durch die jeweils aktuell gepflegten Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der einzelnen Energieversorgungsunternehmen (EVU) ist für den Anwender des Konfigurators eine hohe Sicherheit in der Bestückung und Ausführung des Zählerschranks gegeben.

Der Installateur muss sich nicht mehr für den Bestückungsvorschlag mit den TABs der einzelnen EVUs befassen, da der Konfigurator die passende Bestückung automatisch auswählt. Die Planung und Bestellung wird durch diese Softwarelösung deutlich beschleunigt.

Wer bei einem Zählerschrank nicht nur Zeit, sondern auch Kosten sparen möchte, dem eröffnet der Hersteller ebenfalls eine Möglichkeit: Für einen Zählerschrank mit zwei Zählern und einem 5-reihigen Verteilerfeld mit APZ-Platz (alternativ: Einspeisegehäuse) benötigt man einen 3-feldrigen Zählerschrank (1100 x 800mm).

Alles in einem 2-feldrigen Zählerschrank untergebracht

Der Hersteller bringt alles in einem 2-feldrigen Zählerschrank unter (1100 x 550mm), da hier zwei SLS-Schalter (über einen SLS-Schalter kann man bis 50² und 100A einspeisen), ein Überspannungsschutz und der Spannungsabgriff für APZ/RfZ inkl. Absicherung in einem Feld platziert werden. Dadurch, dass man kein zusätzliches Feld für die Einspeisung und kein 3-feldriges Gehäuse benötigt, spart man bei einem Schrank mit zwei Zählern im Durchschnitt 25 Prozent bei den Anschaffungskosten.