Winziger Helligkeitsregler für präzises Licht

Esylux präsentiert mit dem Lichtsensor LS-Flat mini KNX einen Helligkeitsregler, dessen Bauweise und Funktionalität jeder Beleuchtungssteuerung mehr Individualität, Flexibilität und Energieeffizienz verschaffen soll. Die Technik ist verborgen im winzigen, dichten Gehäuse.

16. Juli 2015

Optimale Lichtbedingungen entstehen immer durch die Kombination mehrerer Faktoren. Wichtigster Aspekt aber ist und bleibt die Helligkeit, die zum jeweiligen Einsatzort passen muss und für die zudem das Tageslicht möglichst energieeffizient mit genutzt werden sollte. Präsenzmelder leisten hierzu mit ihrer tageslichtabhängigen Konstantlichtregelung bereits einen wichtigen Beitrag.

Noch weit mehr Individualität und Flexibilität jedoch wird beim Einsatz separater Helligkeitsregler möglich, die die Anzahl der Messpunkte und damit die Präzision insgesamt deutlich erhöhen.

Esylux präsentiert nun mit dem Lichtsensor LS-Flat mini KNX einen Helligkeitsregler, der in diesem Bereich in mehrfacher Hinsicht neue Maßstäbe setzen soll. Dank seines winzigen Gehäuses mit nur 3 mm Aufbauhöhe und einem Durchmesser von gerade einmal 3,3 cm bleibt er höchst unscheinbar und lässt sich schon deshalb sehr flexibel einsetzen.

Zugleich verfügt er neben seiner Lichtsensorik über ein umfangreiches Instrumentarium zum voll- oder halbautomatischen Schalten, Regeln und Steuern der Beleuchtung über zwei separate Lichtausgänge und ist in der Lage, bis zu zwei externe Lichtwerte mit dem eigenen zu einem finalen Wert zu verrechnen.

Schaltet man mehrere der Geräte zusammen oder kombiniert sie mit der Lichtsensorik von Präsenzmeldern, ergeben sich so nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Mehrpunktmessung und Kaskadierung.

„So lässt sich das Licht bei Bedarf buchstäblich bis in den letzten Winkel eines Gebäudes oder größerer Räume individuell und bedarfsgerecht optimieren“, erklärt Marcus Pabsch, Produkt-Manager von Esylux.

Die Sensorik misst mit einer Genauigkeit von 1 Lux innerhalb eines Durchmessers von 0,5 m bei einer Einbauhöhe von 3 m und ist in der Lage, das Licht bis zu einer sehr hohen Helligkeit zu erfassen. Denn der Messbereich endet nicht bei den üblichen 2.000, sondern reicht bis 10.000 Lux.

Ein weiteres sinnvolles Einsatzgebiet ist deshalb zum Beispiel ein Ort mit viel Tageslichteinfall, um das Kunstlicht von dort aus in Abhängigkeit zentral zu steuern. Sollten hier oder woanders ungewollte Reflexionen die Messung verfälschen, kann der ermittelte Lichtwert mithilfe der Parametrierung jederzeit korrigiert werden. Schwingeffekte beim Dimmen lassen sich durch eine Veränderung der Regelzeit ebenfalls leicht vermeiden.

Daneben stehen zahlreiche weitere nützliche KNX-Funktionen zur Verfügung.