Wirkungsvolle Schutzmaßnahme

Technik

Gira. Rauchmelder sind die Basisgeräte, wenn es darum geht, Menschen vor den Folgen eines Brandes zu schützen. Sie alarmieren Bewohner lange bevor sich ein Flammenmeer ausbreiten kann. Und sie melden die Rauchbildung ehe es zu einer tödlichen Vergiftung kommt.

19. Februar 2010

Im Dezember brachte Gira einen Heimrauchmelder auf den Markt, bei dem erstmals zwei Erkennungsverfahren zur Anwendung kommen. Sie sorgen nicht nur für doppelte Sicherheit, sondern zugleich für eine Erweiterung der Einsatzbereiche von Rauchwarnmeldern. Um den Elektromeister bei der weiteren Erschließung dieses lukrativen Marktes zu unterstützen, startet das Unternehmen parallel zur Markteinführung eine umfangreiche Vermarktungsaktion.

Im Grundeist es ein Ärgernis, denn im sonst so sicherheitsbewussten Deutschland sind Bauordnungen, die die Rauchmelderpflicht regeln, lediglich Länder-sache. Die Folge: Nur sieben der sechzehn Bundesländer schreiben den Einsatz der Rauchwarnmelder in privaten Neubauten vor. Dabei ist eine Vorschrift mehr als sinnvoll, wie der Blick auf die Statistik belegt: Rund 200.000 Haus- und Wohnungsbrände bekämpfen die Feuerwehren jedes Jahr. Trotz ihres professionellen Einsatzes sterben dabei jährlich etwa 600 Menschen. Dabei sind nicht die Flammen die größte Gefahr, sondern hochgiftige Rauchgase, die bereits bei kleinen Schwelbränden freigesetzt werden können. Und Brände entstehen meistens nachts.

Wer nicht rechtzeitig aufwacht, erstickt oft schon nach wenigen Atemzügen. Ein Rauchwarnmelder dagegen kann Leben retten. Um Haus- und Wohnungsbesitzer für das Gefahrenpotenzial gerade in der Vorweihnachtszeit zu sensibilisieren, startete der Hersteller im Dezember eine Rauchwarnmelder-Vermarktungsaktion, die den geweckten Bedarf anschließend gezielt zu den an der Aktion teilnehmenden Elektrofachbetrieben lenken soll.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht das Gerät selbst – der Rauchwarnmelder Dual/VdS, der zwei Messverfahren in sich vereint: Als kombinierter Rauchwarn- und Thermo-melder arbeitet er grundsätzlich nach dem Prinzip des optischen Streulichts mit einer Prozessor-gesteuerten Signalauswertung. Zusätzlich kommt ein Thermodifferenzialsensor zum Einsatz, der ausschließlich Wärme registriert. In Räumen mit Rauch-, Dunst- oder Staubentwicklung lässt sich das optische Streulichtsystem leicht abschalten und damit ein Fehlalarm vermeiden – hier garantiert das thermische Verfahren Sicherheit.

Der Rauchwarnmelder erweitert damit das Einsatzgebiet dieser Lebensretter in Bereiche mit unvermeidlichen Störeinflüssen, wie Küchendämpfe oder Staub. Kern der Aktion ist das Vermarktungspaket, jedes enthält drei Gira-Rauchwarnmelder Dual/VdS, außerdem Prospekte zur Verteilung an Endkunden. In jedem Aktionspaket ebenfalls enthalten ist eine knuffige Plüschfigur: „Grisu“, der kleine Hauptakteur der beliebten Zeichentrickserie, in der ein Jungdrachen lieber Feuerwehrmann werden will, anstatt unheilvoll Feuer zu speien.

Für jede Grisu-Plüschfigur, die der Elektromeister beim Einbau eines Rauchmelders seinen Kunden schenkt, spendet der Hersteller einen Euro für die Aktion „Grisu hilft!“ auf ein Spendenkonto des jeweiligen Landesfeuerwehrverbandes. Mit diesem Geld werden unterschiedliche Hilfsprojekte der Feuerwehren unterstützt, beispielsweise der Solidaritätsfond des Landesfeuerwehrverbands NRW, der den Hinterbliebenen von Feuerwehrmännern Leistungen gewährt, die von der Unfallkasse verweigert wurden. Die Lizenz zu „Grisu“ erhielt das Unternehmen von der Buchagentur Intermedien GmbH in Unterföhring, die ein hochwertiges Portfolio an Kinder-Entertainment-Themen, unter anderem die Klassiker „Pumuckl“ und „Grisu“, betreut. Begleitet wird diese Aktion von verschiedenen zentralen und regionalen Maßnahmen. Bei der Abnahme eines Aktionspakets werden die teilnehmenden Elektrofachbetriebe im Aktionsbanner aufgeführt, das auf der Startseite unter www.gira.de prominent in Szene gesetzt wird.

Ein auf der Seite integriertes Gewinnspiel generiert zusätzlich Daten von Interessenten. Alle Aktionspartner werden dauerhaft genannt auf der Internetseite www.rauchmelder-lebensretter.de – der Internetplattform des Forums „Brandrauchprävention in der vfdb“. Aufgelistet werden die Teilnehmer außerdem in einer Beilage in der „Welt am Sonntag“ am 7. März 2010. Dazu schaltet der Hersteller Anzeigen in den Zeitschriften „Eltern“ und „Familie & Co“ im März und April 2010. Außerdem werden die Landesfeuerwehrverbände per Mailing von der Aktion unterrichtet.

Zusätzlich zu den zentralen Maßnahmen unterstützt der Hersteller die Elektrofachbetriebe bei der regionalen Vermarktung mit Postwurfsendungen oder einer Großflächen-Schaltung. Zur Unterstützung bei Beratungsgesprächen stehen ebenfalls Werbemittel zur Verfügung.

HINTERGRUND

Marktchancen

Fachbetriebe können sich im Bereich der Sicherheitstechnik einen lukrativen Markt erschließen. Kunden sind heute für das Thema ausgesprochen empfänglich. Rauchmelder sind in der Vermarktung unkompliziert, denn es gibt keine Argumente gegen eine solche Schutzmaßnahme. Und sie sind leicht zu installieren.

Erschienen in Ausgabe: 01/2010