Zeigen, was heute möglich ist

Mediales Haus Rednitzhembach. Einen Eindruck von den Unterschieden gegenüber anderen Einfamilienhäusern bekommt der Besucher schon am Eingang.

27. Mai 2007

Die Haustür wird überwacht, das Bild des Besuchers erscheint auf Wunsch auf Touchpanels, die im Haus verteilt sind. Über eine Sprechanlage informieren sich die Hausbewohner, wer vor der Tür steht. All das und vieles mehr ist möglich durch ein kombiniertes EIB/Crestron-System, mit dem man die Haus- und Sicherheitstechnik des Gebäudes steuern und regeln kann. So werden unter anderem die Innen- und Außenbeleuchtung, die Jalousien, das Garagentor, die Gartenbewässerung und die Tür- und Fensterüberwachung zentral gesteuert. Ein Blick auf den Bildschirm reicht und man kann erkennen, wo Fenster und Türen offen sind. Aber der Bauherr wollte zusätzliche Funktionen in ganz anderen Bereichen, daher war die Kombination des EIB-Systems mit der Raum- und Mediensteuerung sinnvoll. So wurde auch die Übertragung von Multi-Media-Signalen von Raum zu Raum beziehungsweise im gesamten Gebäude möglich. Die Bewohner können nicht nur in verschiedenen Räumen die gleiche Musik hören, sondern auch freisprechend telefonieren. Besucher bemerken die Vorzüge des Systems spätestens, wenn sie das Wohnzimmer betreten. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein herkömmliches Wohnzimmer mit Sitzgarnitur, Esstisch und Kamin. Auf den zweiten Blick fällt ein in die Wand eingelassener Bildschirm auf. Mit seiner Hilfe - oder auch mit einem der im Haus verteilten tragbaren Touchpanels - kann man den Fernseher, das Videogerät oder den DVD-Player steuern, die Lautstärke regeln und dabei gleichzeitig sehen, wer an der Haustür klingelt. Das Signal von der Türkamera wird auf das Touchpanel aufgeschaltet über das man auch mit dem Besucher draußen sprechen kann. Ebenso stellt der Touchscreen die Zustände der Heizungsanlage oder der Jalousien dar.

Erschienen in Ausgabe: 03/2007